Was kann ich tun?

Eine vielfach verbreitete Meinung ist, dass wir kaum etwas gegen den weltweiten Menschenhandel und die Zwangsprostitution tun können.
iStock 000020226012Medium mizerski studios Das ist ein Irrtum!

Wir können sogar sehr viel tun. Die Herausforderungen sollten uns nicht entmutigen. Im Gegenteil: Bei der Vorbeugungsarbeit bieten sich den christlichen Gemeinden viele Möglichkeiten, in unsere Gesellschaft hineinzuwirken.

Zwei Ursachen begünstigen den Anstieg des Menschenhandels:

  • Die wirtschaftliche Armut in den „Herkunftsländern“ und
  • die sexuelle Freizügigkeit in den westlich orientierten
    Ländern, die die Nachfrage nach sexuellen Dienstleistungen verstärkt.

An diesen Punkten anzusetzen und gemeinsam nach Abhilfe zu suchen, ist die Herausforderung. Es gibt bereits manche europa- und weltweite Organisationen, die sich dieser Aufgabe widmen.

Wir als Netzwerk gegen Menschenhandel möchten uns in diesen Kampf gegen schreiendes Unrecht mit einbringen und ermutigen auch Sie dazu.

Die folgenden Seiten zeigen Möglichkeiten, wie Sie aktiv werden können.

Ein empfehlenswertes Buch, was inspiriert und Mut macht:

patricia Patricia Green, ein Engel im Rotlichtviertel

Ein unerhört eindrückliches Lebensbild über Patricia Green, die gebürtige Neuseeländerin. Sie lebte 17 Jahre in Bangkok , Thailand, wo sie «Rahab Ministries» gründete, eine christliche Straßenarbeit für thailändische Frauen in der Prostitution. Diesen teils geschlagenen und entwürdigten Frauen wurde sie Freundin, Helferin, Ansprechperson. Seit 2006 lebt Patricia Green in Berlin, wo sie «Alabaster Jar e.V.» aufbaute, ein Hilfsprojekt für Frauen aus Ungarn, Bulgarien, Polen, Tschechien und Deutschland, die in der Prostitution arbeiten. Über die Jahre hinweg hat Patricia Green mit ihren wöchentlichen Straßenbesuchen Tausende von Frauen mit dem Evangelium erreicht und Hunderten aus der Prostitution heraushelfen können.

Green ist eine Frau ohne Berührungsängste; eine Kämpferin, die sich für schwächere Menschen stark macht und kein Blatt vor den Mund nimmt. Deshalb ist sie weltweit eine gefragte Rednerin zum Thema «Sexuelle Ausbeutung von Frauen und Kindern» wie auch zum Thema «Menschenhandel».

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Unsere Teams des „Netzwerks gegen Menschenhandel“ bieten an, in Ihren Gottesdienst zu kommen und ihn zu gestalten. Sie werden über das Thema Menschenhandel informieren, wachrütteln und Tipps mitgeben, wie wir alle uns „menschenfreundlicher“ verhalten können.

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