Arbeitssklaven

"Auch der Anteil an Zwangsarbeitern beim Menschenhandel steigt. Das ist ein klarer Trend, den Sie in Restaurants, auf Baustellen und in der Landwirtschaft in ganz Europa sehen können.  Männer, Frauen und Kinder, die sieben Tage pro Woche zehn bis sechzehn Stunden schuften und niemals die Freiheit erwerben, die Dienste ihres Besitzers zu verlassen. Sie verbringen ihr Leben in zermürbender Plackerei die den Geist abstumpft und den Körper zerbricht - in Steinbrüchen, Ziegeleien, Tabakfabriken, Teppichknüpfereien, Reisemühlen oder auf den Feldern.

Der Menschenhandel in die Arbeitsausbeutung ist in § 233 StGB geregelt. Es handelt sich dabei in erster Linie, um das Locken oder Verschleppen von Personen aus wirtschaftlich schwachen Ländern in wirtschaftsstarke Länder, in denen die Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten müssen, oftmals keinen oder nur einen sehr geringen Lohn erhalten und vielfach auch psychische oder physische Gewalt erfahren. Ein Tätigkeitsfeld, in dem die Frauen häufig eingesetzt werden, ist der Haushaltshilfebereich oder die Pflege."

 

Quelle: Thomas Schirrmacher, Menschenhandel die Rückkehr der Sklaverei 2011
 

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