Zwangsprostitution

Beim Menschenhandel zum Zwecke der sexuellen Ausbeutung werden mit 28 von 32 Milliarden Dollar jährlich die größten Gewinne für Menschenhändler erreicht (LINK UNOCD).

Überall auf der Welt werden hauptsächlich Frauen und Mädchen entführt, getäuscht, betrogen, genötigt und gezwungen sich in Wohnungen, Laufhäusern und am Straßenstrich zu prostituieren oder bei pornografischen Filmen, Bildern oder Peep Shows mitzuwirken. 

Manche Opfer werden verschleppt, manche antworten auf eine Jobanzeige oder es wurde ihnen ein guter Job von Bekannten oder Fremden versprochen.

Manche wissen sogar, dass sie als Prostituierte arbeiten sollen, werden jedoch über die tatsächlichen Umstände der Arbeit getäuscht.

Die Anzahl der Menschen, die sich bewusst prostituieren, kann nicht mit der Nachfrage nach Prostituierten Schritt halten. Menschenhändler sind allzu bereit diese „Marktlücke“ zu füllen. Studien (interner LINK zu Studien Seite/Infomaterialien) zeigen, dass die Nachfrage nach Prostituierten und demzufolge nach Zwangsprostituierten durch begünstigende Gesetze (interner LINK zur DE/EU Seite) und den Konsum von Pornografie (interner LINK zur Pornografie Seite) steigt.

Warum fliehen sie nicht?

Die meisten Opfer von Menschenhandel werden nicht in Ketten gehalten. Vielmehr werden sie   .     psychologisch durch Angst, Gewalt und Lügen gefangen gehalten in dem

  • ihre Papiere weggenommen werden
  • sie gefoltert, vergewaltigt oder geschlagen werden
  • ihre Familie bedroht wird
  • sie durch Videomaterialien z.B. von der Vergewaltigung erpresst werden
  • sie sich nicht in der lokalen Sprache verständigen können bzw. nicht wissen wo sie sind
  • sie der Polizei misstrauen
  • sie über lokale Gesetzte getäuscht werden
  • sie kein Geld haben
  • sie nicht wissen wohin sie fliehen sollen
  • sie einen Eid bei einem Voodoo Ritual geschworen haben

 

Inspiration
Menschenhandel liegt dann vor, wenn aus Sicht der Betroffenen       keine reale Exit-Option aus der ausbeuterischen Situation besteht.  Thomas Schirrmacher, Menschenhandel die Rückkehr der Sklaverei 2011

 

 

 

 

 

 

 

 

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